Die aus Süddeutschland stammende Sopranistin Verena Gropper studierte zunächst in Mannheim Schulmusik und Germanistik. Darauf folgte ihre Spezialisierung auf Alte Musik durch Studien für Gesang und Barockgeige in Graz und zuletzt in Frankfurt am Main im Rahmen des Studiengangs Historische Interpretationspraxis bei Henriette Meyer-Ravenstein (Gesang) und Michael Schneider (Kammermusik). Zur Zeit arbeitet sie mit Heidrun Kordes (Wiesbaden). Weitere sängerische und künstlerische Impulse erhielt sie durch Unterricht, Zusammenarbeit und Meisterkurse bei Sibylla Rubens, Peter Kooij, Kai Wessel, Jill Feldman und Monika Mauch.

Als Solistin arbeitet Verena Gropper unter anderem derzeit mit Ton Koopman und Amsterdam Baroque, Cantus Cölln, Musica fiata / La Capella Ducale, La Stagione Frankfurt, Le Concert Lorrain und der Mannheimer Hofkapelle. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet sie mit den Dirigenten Hermann Max und Michael Schneider, mit welchen sie sehr regelmäßig konzertiert und bei CD-Produktionen mitwirkt. Zu Gast war die junge Sängerin bereits bei Festivals wie den Tagen Alter Musik Herne, dem Bachfest, den Thüringer Bachwochen, dem Rheingau Musikfestival, den Händel-Festspielen Halle und dem MDR Musiksommer. Verena Gropper ist Gewinnerin des internationalen Gebrüder-Graun-Wettbewerbs 2009. Im Jahr 2013 erscheinen Einspielungen mit Kantaten von Buxtehude (Ton Koopman und Amsterdam Baroque) und mit Bach-Kantaten (Roland Wilson, Musica Fiata).

Neben ihrem eigenen Frankfurter Madrigalensemble teatro del mondo (Andreas Küppers, musikalische Leitung), das sich der Ensemble-Vokalmusik um 1600 widmet, singt sie mit anderen Vokalensembles wie dem Orlando di Lasso Ensemble und dem Johann Rosenmüller Ensemble.